Sonnenuntergangstour auf den Schildenstein mit dem Trio

Der Schildenstein hinterm Tegernsee ist an sich ja kein unbekannter Gipfel und auch der Aufstiegsweg ist allseits bekannt.

Aber ....

Der Abstieg über das Platteneck, der hatte es in sich und ganz ohne ein paar Zusatzmeter gings dann doch nicht.

ob und wie wir doch wieder am Auto angekommen sind lest ihr hier...

 


 

 

 

 

Alles ging so harmlos an....

 

wir sind vom Auto auf einem schönem Forstweg am Fluss entlang, dieser verfügt über zig wunderschöne Badestellen die direkt zum anhalten und planschen zwingen... deswegen sind wir dort von Touristen auch nur so überrannt worden. Riis war mit ihren Packtaschen natürlich die Sensation schlechthin.


 

Weiter gings in die Wolfsschlucht. Mit dem passieren der Siebenhüttenalm wurde es langsam ruhiger.

Nun führte uns die Weg an der Felsweißach entlang und läd Wasserfreudige Hunde dazu ein, alle paar Meter ins kühle Nass zu springen.

Spätestens mit dem passieren der kleinen Wolfsschlucht, die definitiv einen Abstecher wert ist, wird es ruhig und der Weg gehört uns alleine und wir können in Ruhe die wunderschöne Natur genießen.

 

 

 

 

 

Ari hat einen alten Wegweiser gefunden, der schon vor langer Zeit den Wandersleuten den Weg in die Wolfsschlucht gewiesen hat.

 

jetzt am Ende der Schlucht beginnt der spaßige Teil, es geht eine steile felsige Wand hinauf, teilweise gab es sogar Drahtseile um sich daran festzuhalten, aber diese zu benutzen wäre ja langweilig...

 

Mit dem Einsatz von Händen und Füßen erklimmen wir Meter um Meter die Felswand und nähern uns langsam aber stetig dem Sattel von dem es links weiter zur Blaubergüberschreitung geht und rechts zum Schildenstein.

Wir halten uns rechts und können sogar schon unser Gipfelkreuz sehen, das beflügelt zusätzlich.

Die Kletterhunde in Aktion

Die Zeit sich einmal umzudrehen und zurück zu blicken sollte man sich nehmen, um diese wunderschöne Landschaft mit Blicken zu verschlingen


 

 

 

Bis zum Gipfel führte uns der Weg über wunderschöne Wiesen, nur zum Schluss gings noch mal kurz etwas steiler bergauf, aber kein Vergleich zu unserem Anstieg von vorhin.

Auf dem Gipfel gab es für die Hunde einen kleinen Snack, so viel zeit muss sein.



 

 

 

 

 

 

Der Versuch eines Gipfelfotos bei denen alle nett in die Kamera schauen, und auch alle gut zu sehen sind ist mal wieder klaglos gescheitert.

Aber was solls, Übung macht den Meister und wie es scheint sind wir beim Gipfelfoto noch weit vom Meister entfernt.

Ein kurzes Stück ging es auf dem selben Weg zurück bis zu der Abzweigung zum Gipfel.

Hier beginnt jetzt der spannende Teil, für alle deren Orientierungssinn irgendwo verloren gegangen ist empfehle ich dringend den Normalweg zu gehen und hier den Schildern Richtung Parkplatz zu folgen.

 

Für alle die bisl Abenteuer und Pfandfinder feeling brauchen geht es jetzt Richtung Platteneck.
Auf dem unmakiertem Wiesenrücken geht es auf teilweise vorhandenen Spuren aufs Platteneck, einem Gipfel der voller Latschen steht.

zunächst konnten wir noch einem vorhanden Pfad folgen, der dann irgendwann auf eine große Wiese führt, auf dieser halten wir uns rechts um den Einstieg in unseren Abstiegsweg zu finden, denn nur auf diesem ist ein Durchkommen in diesem dichtem Latschenfeld möglich.
(Wir haben den Einstieg natürlich nicht auf Anhieb gefunden und sind in diversen Sackgassen gelandet, aber das ist eben der Preis für ein bisschen Abenteuer)

 

Als wir dann auf dem Weg waren, war der weitere Abstieg kein Problem, da der Weg noch erstaunlich gut erhalten ist, was darauf hindeutet das wir nicht die einzigen Abenteurer auf diesem Weg sind.

Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir auf der Königsalm abgekommen und von dieser war es nur noch ein wunderschönes auslaufen durch den Wald auf einem Traumtrail. Da konnte ich auch nicht wiederstehen, das letzte Stück bis zum Auto zu Joggen, weil es einfach nichts schöneres gibt als auf so einem Weg mit ein bisl mehr Tempo entlang zu laufen.

 

 

Charakter der Tour

bis zur Wolfsschlucht einfache aber landschaftlich sehr schöne Tour. Ab dann geht es steil und Drahtseilversichert den Berg hinauf. Hier ist Trittsicherheit und Klettererfahrung beider Seiten notwendig. Der Rest der Tour ist dann wieder einfacher. Nur der Orientierungssinn wird ab dem Schildenstein gefordert.

Startpunkt:     Hinterer Wanderparkplatz von Wildbad Kreuth am                                 Tegernsee

Literatur:        Rother Wanderführer Wilde Wege in den Bayrischen                               Alpen Tour Nr. 23

Karte:             Kompass Karte Nr. 8

Gehzeit:         5:15 h
Höhenmeter:1000 hm
Distanz:         15 km

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Kommentare: 2
  • #1

    Klaus-Peter Hellwinkel (Samstag, 10 September 2016 23:56)

    Ich verfolge deine Touren und finde es gut wie du schreibst. Mach Weiter so, bin begeistert.y

  • #2

    Simone Diller (Sonntag, 11 September 2016 08:10)

    Auf dem Schildenstein war unser kleines Rudelteam auch schon. Allerdings im Winter mit Schneeschuhen bei wunderschön dick verschneiter Landschaft. Sehr zu empfehlen! Und die "Kletterpassage" wird durch den Schnee für Hund und Mensch eher noch abgemildert.