Dogtrekkings gibt es überall ... hier mal unsere Berichte

Ein Dogtrekking ist immer eine Herausforderung und stellt das Hund-Mensch Team jedes mal wieder vor neue Probleme die als Team gelöst werden müssen, aber dadurch baut sich eine innige Beziehung auf, auf die sich beide Seiten zu 1000% verlassen können. 

Grenzerfahrungen

Wir starten auf all unseren Trekkings immer mit dem Ziel unser Gesetztes Ziel auch zu schaffen, und dabei ist es egal wie lange wir brauchen und welcher Platz wir am Ende sind, Hauptsache wir haben es Geschafft, den es gibt genügend die sich überschätzen oder ihre Kraft falsch einteilen, weil sie von falschem Ehrgeiz getrieben werden. Dies ist meiner Meinung nach aber der Falsche Ansatz. Wir gehen an den Start, weil wir uns zu 95% sicher sind das wir es schaffen können, wenn wir an unsere Grenzen gehen und alles geben. Und genau das ist diese Grenzerfahrung, diese 5% die offen stehen, und die man jedes mal wieder bewältigen muss, den wenn man an einem oder zwei Tagen teilweise über 5000hm oder über 80km zu Fuß geht, dann spielt die Mentale Seite auch eine ganz große Rolle, und das ist eines der Fastzinierenden Dinge der Ausdauersportarten...

also keep on Dogtrekking

 

 

 


Zugspitz Dogtrekking 2018

Aufstieg zur Riffelscharte
Aufstieg zur Riffelscharte

Schon Wochen vorher freute ich mich auf das ZDT, für mich ein absoluter Pflichttermin. Ein DT direkt vor der Haustür, und dann auch noch von Bernd organisiert. Allein schon seine Newsletter sind zum Wegwerfen komisch und Lachflasch Garantie mäßig geschrieben.

 

Am Montag haben Felix und ich nochmal die Zugsspitze über neue Wege erklommen, ohne Hunde, aber dafür mit Kletterei. Danach blieben nur noch drei Tage für die Regeneration. Also ganz gechillt die Woche verbracht. Am Donnerstag Abend brach aber trotzdem wie gewöhnlich das Packchaos aus. Ich werde es nie schaffen rechtzeitig mein Zeug einzupacken.

 

Nach einer erholsamen Nacht, ging es nach einem riesigem Müsli endlich nach Grainau. Nach nicht mal einer Stunde Anfahrt, waren wir auch schon da. Erst mal auf dem Campingplatz eingecheckt und Caro und Alex begrüßt, die auch schon da waren. Jetzt hieß es möglichst schnell, dass Zeug fertig packen und dann los auf die Strecke. Diesmal ging ich das ganze mit Biwak an, da wir nächste Woche auf unseren Alpencross starten und da wollte ich davor kein Risiko einer Überlastung eingehen.  

9:50 Uhr ging es dann los, die Mädls waren motiviert und zogen gleich fleißig an. Erst mal den bekannten Weg nach Hammersbach und von dort dann den Waldlehrpfad hinauf. Es ging immer hoch und glücklicherweise durch den Wald, dieser schirmte etwas von der jetzt schon sehr starken Sonne ab. Unser erstes Ziel war die Riffelscharte. So gesehen eigentlich der anspruchsvollste Abschnitt der Tour. Aber das heißt nicht, dass es danach leichter wird, sondern das ZDT wartet mit einigen anspruchsvollen Abschnitten auf, die perfekte Teamarbeit von Mensch und Hund voraussetzen.

mehr lesen 0 Kommentare

Zugspitz Supertrail 2018

Wochenlang hatte ich meinem ersten Ultra entgegengefiebert. Ich war doch etwas aufgeregt, vor allem da mein Testlauf beim Stuibenrun, aufgrund von Krankheit, leider ins Wasser gefallen war.

Doch diesmal war ich gesund und so stand dem Rennen nichts mehr im Wege.

Den Freitag hatte ich mir extra frei genommen um in Ruhe alles packen zu können. Am späten Nachmittag ging es dann endlich los. Die Riis durfte mit auf dieses große Abenteuer, die Entscheidung ob Riis oder Fala fiel mir nicht schwer, denn bei so vielen Menschen, der langen Strecke bei den warmen Temperaturen, ist die Riis einfach der bessere Hund, denn sie zieht die gesamte Zeit mit einem angenehmen Zug konstant durch und lässt sich durch nichts von Ihrem Job ablenken. Auch an den VP (VerpflegungsPunkten) war es Ihr egal, wenn einfach ungefragt Leute sie angefasst haben. Und da Riis nur moderat, aber dafür sehr konstant zieht, hatte ich auch keine Angst, dass sie bei der Hitze kollabiert.

 

 

Mit dem Auto ging es noch schnell zur Sbahn um meinen Freund abzuholen, er wollte mit kommen und in den Bergen dann eine eigene Tour machen, irgend so eine verrückte Gratwanderung.

Nach fünf Minuten Fahrt die Erkenntnis, ich hatte meine Sonnenbrille vergessen, also nochmal zurück, den bei dem Wetter wollte ich definitiv nicht ohne Brille los.

 

Jetzt aber ab nach Grainau, die Autobahn war schön leer und so erreichten wir in null komma nix Grainau. Der Zugspitz Ultra ist somit, sowas wie ein Homerun. Aufgrund ein paar verwirrend platzierter Schilder haben wir dann vor lauter ratschen den Abzweig verpasst und sind ein paar extra Meter gegangen. Dann nochmal das Auto umgeparkt und dann endlich das Gelände gefunden.

Dort stand zuerst das Startnummer holen auf dem Programm und von dort noch auf dem Weg zur Pasta Party schnell an dem Stand von Khumba vorbeigeschaut um die kostenlosen veganen Energiegels abzuholen, die jeder Starter bekommt. Dabei trafen wir noch ein paar bekannte Gesichter und man tauschte so die wichtigsten Neuigkeiten aus.

Jetzt aber ab zum Essen, Energie tanken. Für mich gab es Reis mit Tomatensoße, da ich Weizen nicht so gut vertrage nahm ich Reis als die Glutenfreie Alternative zu den Nudeln. Dazu gab es für die Veganer eine leckere rustikale Tomatensoße, also ein perfektes Gericht um gscheid Energie für den nächsten Tag zu tanken.

Wir setzten uns Außerhalb der Musikhalle auf die Wiese und genossen den Abend, Riis schleimte sich bei allen möglichen Leuten ein uns kassierte Reihenweise Streicheleinheiten. Von Hier draußen konnten wir aber trotzdem gut dem Racebriefing zuhören. Da ich die Ausschreibung und das Reglement davor schon durchgelesen hatte, war es eigentlich nichts neues für mich.

 

Danach ging es für uns drei zum Auto, damit wir zeitig ins Bett kamen um morgen fit zu sein. Da war ich mal wieder extrem froh über das Mountaindogsmobil, womit wir einfach auf dem Parkplatz übernachten konnten und dabei doch sehr komfortabel schlafen ohne einen Cent zu bezahlen.

mehr lesen 0 Kommentare

Dogtrekking Training im Alltag

 

Langsam schmilzt der Schnee, die ersten Knospen sprießen und am Wegesrand entdeckt man schon die ersten Frühblüher.
Es ist Frühling und höchste Zeit wieder intensiv mit dem Training für die anstehende Dogtrekking Saison zu beginnen. Vor allem da man nach der Winterzeit bei den jetzt wieder wärmeren Temperaturen unfassbar motiviert ist und sich regelrecht mit seinem Hund zusammen in die Natur stürzen möchte – wären da nicht Verpflichtungen, wie Arbeit, Haushalt, Kinder etc. die auch noch erledigt werden möchten, dann wäre man eigentlich nur noch draußen….
Leider benötigen diese Verpflichtungen aber ziemlich viel Zeit, sodass nicht mehr so viel für das Training bleibt und DT ist nun mal ein sehr zeit intensives Hobby, da lange Trainingsmärsche erforderlich sind.

 

Jetzt stellt sich natürlich für viele die Frage wie zur Hölle man ein ernsthaftes Training in den normalen Alltag integrieren soll. Die gute Nachricht ist, dass es möglich ist. Die schlechte, dass des Öfteren der innere Schweinehund überwunden werden muss.

 

Abhängig von der eigenen Arbeitszeit heißt es entweder früh aufstehen um vor der Arbeit noch nen paar Kilometer unter die Füße und Pfoten nehmen zu können, oder man muss sich nach der Arbeit nochmal aufraffen und ne Runde drehen.
Jetzt ist natürlich jedem klar, dass es nicht möglich ist, an einem Arbeitstag eine 50km Runde zu drehen, wenn man auch noch was erledigen muss und am nächsten Tag ausgeschlafen sein möchte.

 

Aber eine flotte Runde zwischen 15km und 30km ist durchaus drinnen. Jetzt stellt man sich natürlich die Frage wie man damit ein 100km DT finishen möchte. Die Menge machts, Ziel ist, dass man innerhalb von drei Tagen auf die Länge des DTs kommt. Umso mehr km pro Tag umso besser natürlich. Dabei ist wichtig, dass das Training an drei aufeinanderfolgenden Tagen erfolgt. Optimal wäre es, wenn man das ganze mit dem Wochenende kombinieren kann. Dann sähe ein Trainingsablauf beispielsweise so aus.

 

Samstag 30km, Sonntag 50km, Montag 20km. Somit habe ich in den drei Tagen mein Ziel von 100km erreicht. Wenn man es schafft einen Tag davon zu erhöhen um über das Ziel der 100km zu kommen ist das natürlich nochmal wirkungsvollen. Wenn Ihr nur für einen Hike oder die Tour trainiert, dann fallen natürlich auch eure täglichen Trainingseinheiten dementsprechend kürzer aus. Aber auch hier gilt beim Training die 3 Tage Regel. Obwohl es bei Distanzen unter 50km auch sinnvoll ist, im Training innerhalb von zwei Tagen auf das angestrebte Kilometerziel zu kommen.

 

Auch kann man sein Training durch Variationen in der Wirkung steigern. Eine Möglichkeit besteht darin in die Runde möglichst viele Höhenmeter einzubauen, teilweise muss man dafür den einzigen Hügel in der Umgebung halt gefühlte zehn mal hochlaufen, dass stärkt gleichzeitig auch noch die Willenskraft und das Durchhaltevermögen.


mehr lesen 1 Kommentare

Hochkönig DT z'rück 2017

Bärenattacke in den Alpen

 

Maria Alm/Österreich 

 

Berichten zufolge kam es am vergangenen Wochenende zu einem tragischen Vorfall. Drei junge Dogtrekkerinnen und ihre sechs Hunde wurden kurz vor der Steinbockalm von einem ganzen Rudel Schwarzbeeren angegriffen!

Sie befanden sich gerade auf den letzten Metern der Wettkampfstrecke, als eine wahre Übermacht die Neun attackierte. Sie schlugen sich tapfer und auch die Hunde taten ihr Möglichstes, um der Übermacht entgegenzutreten. Erst nach einer guten halben Stunde konnten sie sich befreien. Bis auf diverse blaue Flecken, kamen sie mit einem Schrecken davon. Was es für psychische Auswirkungen auf die Neun haben wird ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar...

 

 

Mountaindogs meets hundwegsam .... Text von Caro ... das Video von mir ...


0 Kommentare

Zugspitz Dogtrekking 2017

Das Team
Das Team

Schon vor dem Start, beim Check des Wetterberichtes offenbarte sich, dass wir die Wahl hatten zwischen Scheiß Wetter und Hundswetter. Aber selbst solche Aussichten halten einen wahrhaftigen, von Normalos als wahnsinnig Betittelten, Dogtrekker nicht davon ab loszuziehen.

 

Martina und Happy alias schneller Hase und Teufelchen checkten vor Ort schon mal die Lage, als die Mountaindogs ganz entsoannt nach ihrer langen Anreise von Sage und schreibe 50 Minuten inklusive Stau in Garmisch am Nachmittag am Campingplatz eintrudelten. Ein Heimspiel sozusagen.

 

Als wir dann so unsere Freunde begrüßten und über dies und das tratschten, was so in den vergangen Monaten vorgefallen war, bemerkte Maria in einem Geistesblitz, dass ihre Handschuhe noch schön daheim im Schrank lagen. Nun war guter Rat teuer, denn bei den Wetteraussichten ohne Handschuhe....da kann man sich gleich von seinen Fingern verabschieden.

Markus konnte Maria immerhin schon mal mit Fingerlosen Radelhanschuhen aushelfen, dass war schon mal ein Anfang. Aber bei Null Grad, Regen und Schnee dann doch nicht so wirklich das richtige. Also ab in Auto nach Garmisch in einen Sportladen. Nur leider ist das im Sommer mit dem Kauf von Winterhandschuhen so eine Sache... Also wurden es dann nur dünne Laufhandschuhe, aber immerhin besser als nichts. Beide Handschuhe übereinander sollten hoffentlich irgendwie reichen...

Ja und Martina wollte diesmal irgendwie nicht so lange wandern, sie hatte sich deswegen einfach mal die Beschreibung vom Hike anstatt des Trekkings ausgedruckt....dies kam allerdings Caro für ihre Reharunde zu gute, da sie sich die Beschreibung nicht ausgedruckt hatte....

 

mehr lesen 3 Kommentare